Sperrung der Lippebrücke in AhsenEs kam quasi über Nacht. Die Lippe-Brücke bei Ahsen wurde wegen Einsturzgefahr für Fußgänger, Rad- und Autofahrer vollständig gesperrt. Wie konnte das passieren? Wurde die Brücke nicht in regelmäßigen Abständen auf Schäden untersucht? Warum wurde es versäumt, rechtzeitig Reparaturen vorzunehmen? Jetzt sollen mal wieder die Bürger die Leidtragenden sein.

Die Regionale-Projekte des 2Stromlandes haben Millionen an Subventionen gekostet. Die Sperrung der einzigen Verbindung zwischen Halterner und Ahsener Gebiet mit Haus Vogelsang lässt eine sinnvolle Nutzung nicht mehr zu. Zumal selbst Fußgänger und Radfahrer die 15 km lange Umleitung nutzen sollen. Freunde und Bekannte in Ahsen können nun ebenfalls nur über den großen Umweg erreicht werden.

Ebenso muss eine Vielzahl von Pkw täglich diesen Umweg über Flaesheim fahren. Dies belastet die Ortsteile Hullern und Flaesheim und trägt nicht unbedingt zu den Klimaschutzbemühungen der Stadt Haltern bei.

Die WGH hat den Bürgermeister gebeten, zur nächsten Ratssitzung am 21.06.2018 einen Vertreter des Kreises einzuladen, damit dieser die Situation im Rat erklärt und Maßnahmen zur kurzfristigen Beseitigung der Vollsperrung vorstellt. Es ist den Bürgern nicht zuzumuten, mit dieser Situation, die angeblich Jahre vorherrschen soll, zu leben. Die WGH fordert, die Brücke zumindest so zu ertüchtigen, dass sie bis zur Herstellung einer neuen dauerhaften Lösung genutzt werden kann.

Brief an den Bürgermeister
Halterner Zeitung

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