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Siebenteufelsturm

Die Verwaltung wird um Prüfung gebeten, in wie weit der Siebenteufelsturm der Bevölkerung zugänglich gemacht werden kann, inkl. Kostenschätzung und Prüfung, welche Fördermittel dafür beantragt werden könnten.

Begründung:

Aufgabe des Denkmalschutzes ist es, auch in Haltern am See Historisches nicht nur zu erhalten, sondern auch soweit möglich der Bevölkerung zugänglich zu machen.

Siebenteufelsturm
Der Siebenteufelsturm als eines der markantesten Wahrzeichen Halterns scheint von dieser Regel in der Vergangenheit allerdings weitestgehend ausgenommen worden zu sein.

Ideal wäre es natürlich, wenn dieses historische Gebäude wie z.B. das Heimathaus genutzt werden könnte oder sich sogar ein kleiner Gastronomiebetrieb (Turmcafé) darin befände. Uns ist bewusst, dass diese Wunsch-vorstellung vermutlich entweder an den Kosten oder aber an diversen gesetzlichen Vorgaben (keine baulichen Veränderungen an Baudenkmälern, Rettungswege, ...) scheitert. Wir können uns aber sehr gut vorstellen, dass dieser Turm doch zumindest mit einfachen Mitteln soweit begehbar gemacht wird, dass Interessierte z.B. beim Halterner Nachtwächterrundgang einen Blick hinein werfen können.

Oder ganz weit gedacht, wäre ein Blick vom Siebenteufelsturm (in seiner ursprünglichen Form ohne Dach) über unsere schöne Stadt sicher ein absolutes touristisches Highlight.

Hinsichtlich der Suche nach Denkmal-Fördertöpfen (EU-, Bundes-, Landesmittel, Stiftungen,...) sollte der Siebenteufelsturm dabei nicht nur als nationales Verteidigungsbauwerk einer Grenzstadt zwischen Ruhrgebiet und Münsterland gesehen werden. Die Tourismusförderung z.B. im Rahmen des Halterner Kompetenzfeldes der WIN Emscher-Lippe GmbH, die innovative Projekte zur regionalen Stärkung unterstützt, oder Programme wie Kulturhauptstadt 2010 und Lebendige Innenstadt 2020 der Metropole Ruhr, bieten vielleicht auch Möglichkeiten, den einen oder andere Euro zu erhalten.
 

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