Vom Trauerspiel zum Schmierentheater?! Monatelang betrachten die Grünen das Geschehen in Sachen ISG demonstrativ tatenlos von den hinteren Sperrsitzen.
Nun wo sich der Vorhang in Sachen ISG zu unserem Bedauern schließt, packen die Grünen unvermittelt die verbale Keule aus und schlagen blindlings um sich. Da unterstellt Fr. Thomas betroffenen Bürgern „kriegsähnliche Anfeindungen“ und Fr. Fleuster behauptet öffentlich, die WGH hätte in Sachen ISG von Anfang an Sand ins Getriebe gestreut. Derartige verbale Entgleisungen und unhaltbare Anschuldigungen gab es in einem Ausschuss schon ewig nicht mehr. Hier erwartet sicher nicht nur die WGH eine angemessene Entschuldigung.
Fakt ist, dass viele betroffene Bürger zur Berechnung einer Gebührenpflicht nachvollziehbare Einwände vorgetragen haben. So hat z.B. die nachträgliche Befreiung einzelner für viel Unmut auch unter ehemaligen Befürwortern gesorgt. Verborgen blieb den Grünen offensichtlich auch, dass viele die sich zu Wort gemeldet haben, genau wie die WGH keine Gegner einer ISG sind. Sie wie auch wir wünschten sich von Anfang statt ein kompromissloses „entweder so oder gar nicht“ einen offenen Dialog, der dann auch auf Initiative der WGH mit Unterstützung des Bürgermeisters leider zu spät zustande kam. Am Ende haben hoffentlich nicht nur die Grünen gelernt, dass man eine zum Dialog gereichte Hand nicht ausschlägt.
Reinhold Mast
WGH Ratsmitglied