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Pressebericht

Halterner Zeitung vom 23.11.2009

Späteres Ratsmandat nicht ausgeschlossen

Nach 22 Jahren "passiver Mitgliedschaft" führt Detlef Berkels jetzt die WGH

Haltern • 22 Jahre ist er schon in der Partei, seit wenigen Wochen an der Spitze. Zwei Jahrzehnte war er Hinterbänkler, ein passives Mit­glied, wie er selbst sagt.

Detlef  Berkels mit Helga FerlingDer zeitaufwändige Be­ruf ließ schon zu wenig Zeit für die Familie, für politische Arbeit gab es kein Zeitfenster. „Ich habe aber immer ge­sagt, wenn sich meine beruf­liche Situation ändert, werde ich mich mehr einbringen", sagte Berkels im Gespräch mit unserer Zeitung. In diesem Sommer war es plötzlich so weit. Berkels hatte einen neuen Job und die WGH nach dem Rücktritt von Wolfgang Bergmann keinen Vorsitzenden mehr. Als der Ruf des Fraktions-Chefs Ludwig Deitermann ihn erreichte, ließ sich Berkels spontan vor den Karren spannen.Es war Wahlkampf, und jede Hand wurde gebraucht.

So erledigte der Lippramsdorfer die „Ochsentour" in einem Sommer und erfuhr dabei, wie viel Spaß die Arbeit mit der Mannschaft machen kann. Jetzt nach den Wahlen stehen andere Ziele im Vordergrund: „Mitglieder binden, Mitglieder finden", for­muliert Berkels prägnant. Dass es seine Wählergemein­schaft dabei vergleichsweise schwer hat, ist für den 49-Jährigen systembedingt. „Junge Menschen, die sich den großen Parteien anschlie­ßen, wollen etwas daraus machen." Die WGH sei dagegen bestimmt kein Sprungbrett.

 

Schwerpunkte

Schwerpunkte in der politischen Arbeit will Berkels vor allem in der Tourismus- und Wirtschaftsförderung setzen. Halterns Rolle als schönste Stadt der Umgebung will er

weiter stärken. „Ich sehe da einige Ansätze", und die will er im Stadtentwicklungsausschuss einbringen. Ein Rats­mandat hat der Vorsitzende noch nicht, aber das kann ja noch werden: „Man soll nie nie sagen."

Die Verhinderung des Kraftwerkbaus südlich der Lippe sieht Berkels als einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit. Ein Thema, das für den Lippramsdorfer weit über Haltern hinaus von Be­deutung ist: „Man kann doch nicht unentwegt vom Klimawandel sprechen und sich dann für dieses Kraftwerk einsetzen."  Thomas.Liedtke® halternerzeitung.de

 

 

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